von Andreas Harder

Finanzierung für Existenzgründer

Wenn du dich mit einer eigenen Geschäftsidee selbständig machen willst, ist eine durchdachte und langfristige Planung unerlässlich. Die Finanzierung deiner Gründung sollte zu deinem Vorhaben und deinem Liquiditätsbedarf passen.

Die folgenden Tipps zeigen dir, was du als Existenzgründer beachten solltest und warum professionelle Unterstützung eine gute Idee ist.

Setze auf eine gute Vorbereitung

Bei einer Gründung schauen Banken genau hin. Wenn du einen Kredit für deine Existenzgründung aufnehmen willst, bereitest du dich auf das Bankgespräch am besten sehr gut vor. Schau dir dazu auch den Artikel "Finanzierungen für Selbstständige" an.

Folgende Unterlagen solltest du bereithalten:

  • Investitionsplan (basierend auf Angeboten oder Kostenschätzungen)
  • Beschreibung deines Gründungsvorhabens
  • Angaben über deinen Background mit bisherigen Tätigkeiten und Lebenslauf
  • Liquiditätsplanung für die nächsten Jahre
  • Nachweis über dein Eigenkapital
  • Businessplan

Starte dein Vorhaben mit einem Businessplan

Egal, ob du dich als Arzt mit einer eigenen Praxis niederlassen, ein Restaurant eröffnen oder ein IT-Unternehmen gründen willst: Eine fundierte Planung ist der Weg ans Ziel. Abhängig von der jeweiligen Branche sind verschiedene Besonderheiten zu berücksichtigen.

Der Businessplan ist die Grundlage für deine Existenzgründung. Es geht darum, dass du dir Gedanken machst, wie sich dein Unternehmen langfristig entwickeln soll. Die Planung sollte eine Drei-Jahres-Prognose mit einer Finanz- und Liquiditätsplanung enthalten.

Erstelle den Businessplan, bevor du Investitionen startest oder Verbindlichkeiten eingehst. Ohne eine solide Planung bekommst du von der Bank ohnehin keinen Kredit. Schau dir genau an, in welchem Jahr sich eine geplante Investition amortisiert hat, wie die Auslastung deines Unternehmens gesteigert werden kann und ob du jederzeit in der Lage bist, die Raten für deine Hausfinanzierung in Hamburg zu bedienen.

Der Businessplan ist deine Visitenkarte. Fast alle Banken schauen sich diesen an und entscheiden auf dieser Grundlage, ob es überhaupt zu einem persönlichen Gespräch kommt. Daher solltest du dir für die Erstellung viel Zeit nehmen oder einen Fachmann hinzuziehen, der dich bei der Erstellung unterstützt.

Setze auf professionelle Unterstützung

Als Existenzgründer kennst du dich mit dem Bereich, in dem du dich selbständig machen willst, bestens aus. Als zukünftiger Unternehmer musst du auch den betriebswirtschaftlichen Überblick behalten. Nicht jeder ist in allem perfekt, darum lohnt sich die Zusammenarbeit mit einem professionellen Berater für dein Vorhaben. Die Fachleute verfügen über eine ausgezeichnete Expertise und unterstützen dich auf deinem Weg. Im Hinblick auf die Finanzierung beraten wir dich von A bis Z und zeigen dir den besten Weg auf.

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Bringe ausreichend Eigenkapital mit

Auch wenn die Idee noch so gut ist, ohne fehlendes Eigenkapital solltest du nicht in dein Vorhaben starten. Idealerweise bringst du einen Anteil von rund 20 % ein. Auch die Möglichkeit von Bankbürgschaften gilt es zu prüfen. Ohne Sicherheiten werden Banken dir kaum einen Kredit für dein Gründungsvorhaben geben. 

Wenn du keine ausreichenden Rücklagen hast, hilft unter Umständen die Familie aus. Die Bank kann diese Einlage als Eigenkapital werten. Wichtig ist, dass bei einem privaten Darlehen die Rückzahlungsmodalitäten genau geklärt sind und du dich finanziell nicht übernimmst.

Prüfe Fördermöglichkeiten

Der Bund unterstützt Existenzgründungen mit Förderkrediten. Du bekommst zinsgünstige Darlehen, die du über einen bestimmten Zeitraum zurückzahlen musst. Wie hoch die Fördermittel ausfallen, ist von deinem Gründungsvorhaben abhängig. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau fördert Freiberufler, Unternehmensnachfolger oder kleine Unternehmen mit Kreditsummen bis zu 125.000 Euro. Für kleine und mittlere Unternehmen gibt es Kredite bis zu 25 Millionen Euro. Am besten lotest du die Fördermöglichkeiten mit deinem Finanzierungsberater aus.

Neugründung oder Übernahme?

Wenn du eine eigene Geschäftsidee hast, die es so noch nicht gibt, gründest du dein eigenes Unternehmen. Vielleicht willst du aber auch in einem Bereich arbeiten, in dem es bereits ein entsprechendes Angebot gibt? In diesem Fall ist die Übernahme eines bestehenden Betriebs denkbar und du steigst als Nachfolger ein. Du profitierst vom Kundenstamm und kannst auf den bisherigen Erfolg aufbauen.

Fazit: Als Existenzgründer mit fundierter Planung erfolgreich durchstarten

Eine gute Planung ist das A und O für dein Vorhaben. Triff keine unüberlegten Entscheidungen und starte nur mit einem soliden Businessplan, der idealerweise die kommenden drei Jahre deiner Selbständigkeit prognostiziert. Die Kapitaldienstfähigkeit für deine Finanzierung sollte jederzeit gegeben sein, zudem solltest du darauf achten, ausreichend Rücklagen zu bilden.

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Über den Autor

Andreas Harder

Andreas Harder ist Experte für Bau- und Immobilienfinanzierung. Seit gut 15 Jahren hilft er Familien dabei, ihren Traum der eigenen Immobilie zu erfüllen und Immobilieninvestoren, den Bestand weiter aufzubauen.


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